Welche Formen der Krankenversicherung gibt es in Deutschland?

Man unterscheidet zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung. Die Private Krankenversicherung wird häufig mit PKV abgekürzt, die gesetzliche Krankenversicherung wird mit GKV bezeichnet. Die Möglichkeit sich privat krankenzuversichern haben nur Arbeitnehmer und Angestellte, die ein Einkommen haben, welches über der sogenannten Versicherungspflichtgrenze liegt. Diese Beitragsbemessungsgrenze liegt derzeit bei 47.250,00 EUR und wird jedes Jahr durch die Bundesregierung neu angepasst.

Selbständige und Freiberufler können sich generell privat krankenversichern. Eine Ausnahme sind dabei Journalisten und Künstler, die über die Künstlersozialkasse automatisch versichert sind. Die gesetzliche Krankenversicherung ist verbreiteter als die PKV und ist Bestandteil des deutschen Sozialversicherungssystems und auch ein Teil des Gesundheitssystems.

Etwa 190.000 Menschen sind in Deutschland überhaupt nicht krankenversichert. Dieses hängt oft mit gescheiterter Selbständigkeit zu tun. Selbständige müssen sich nicht gesetzlich krankenversichern und wenn nicht genug Kapital durch die Selbständigkeit eingenommen wird, so wird häufig als eine Sparmaßnahme auf eine Krankenversicherung verzichtet.